Bauernhof

Bauer

Als gelernter Modellschreiner fand ich nach abgeschlossener Berufslehre den Weg in die Landwirtschaft. Mehrere Jahre verbrachte ich auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz und im Ausland, bevor ich mein Agronomiestudium aufnahm. Zunächst führte mich mein Weg in die landwirtschaftliche Entwicklungshilfe, wo ich weltweit wertvolle Einblicke sammeln konnte. Mit 30 Jahren kehrte ich in die Schweiz zurück und engagierte mich fortan als Berater und Lehrer für den Biolandbau. 2019 ergab sich die Möglichkeit einen Bio-Betrieb zu pachten, was ich dankend annahm, und seither mit viel Freude und Leidenschaft betreibe.

Betrieb

Bewirtschaftet werden 12 Hektaren Land am Ufer des Greifensees. Hier leben unsere «Salers»-Rinder, es wird Getreide angebaut und Biodiversität gepflegt. Die Wiesen und Weiden liefern das Winterfutter und ermöglichen den Tieren direkten Auslauf ins Grüne. Aus dem Getreide entstehen Körner für die menschliche Ernährung und Stroh zum Einstreuen im Stall. Rund 30 % der Fläche wird bewusst der Biodiversitätsförderung gewidmet: mit Hecken, Blumenwiesen, Streue, Buntbrachen und Hochstammobstbäumen. Zudem beleben eine Schaar Hühner und ein Schleiereulen-Paar das Hofareal dieses Biobetriebes.

Tiere

Die kleine Mutterkuhherde mit ihren Kälbern sowie den ein- bis zweijährigen Rindern, beweiden die Flächen entlang des Greifensees. Von Frühling bis Herbst sind alle Tiere auf der Weide. Im Winter verbringen sie ihre Zeit im Stall, mit bestem Futter, ständigem Zugang ins Freie und einem Liegebereich auf Stroh. Gefüttert wird ausschliesslich Gras vom eigenen Hof, Kraftfutter oder Mais kommen nicht zum Einsatz. Die Kälber wachsen bei ihren Müttern auf und verbringen im Sommer drei Monate gemeinsam auf der Alp. Unsere acht Mutterkühe sind reinrassige «Salers» und werden im Winter von einem zugemieteten Muni gedeckt, sodass im Herbst neues Leben auf dem Hof ankommt. Im Mittelpunkt all unseres Handelns steht das Tierwohl: ein möglichst stressfreies Leben, mit viel Bewegung an der frischen Luft und Respekt gegenüber jedem Tier. Aus diesem Grund haben wir uns bewusst für die Hoftötung entschieden, um den Lebendtransport ins Schlachthaus zu vermeiden und den Tieren ihren letzten Weg so würdevoll wie möglich zu gestalten.

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